Alte Kirche

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  Fotos aus der Alten Kirche

Die wirklichen Zentren der Welt- und Heilsgeschichte sind nicht die betriebsamen Hauptstädte von Politik und Wirtschaft, von Geld und irdischer Macht. Die wahren Mittelpunkte der Geschichte sind die stillen Gebetsorte der Menschen. Hier vollzieht sich in besonders dichter Weise die Begegnung der irdischen Welt mit der überirdischen Welt, der pilgernden Kirche auf Erden mit der ewigen und siegreichen Kirche des Himmels. Hier geschieht Größeres und für Leben und Sterben Entscheidenderes als in den großen Hauptstädten, wo man meint, am Puls der Zeit zu sitzen und am Rad der Weltgeschichte zu drehen.

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Johannes Paul II am 2. Mai 1987 bei seinem Besuch in Kevelaer

Seit ewigen Zeiten ist es in Kellen gute Tradition, dass zu Fronleichnam die Glocken der Alten Kirche gebeiert werden. Nach den mündlich überlieferten Statuten von St. Willibrord Kellen steht den Beier-Leuten sowie den Baldachinträgern für ihren Dienst  eine Kanne Fusel zu - wobei die Größe der Kanne nicht festgelegt ist.


Beiern bezeichnet das manuelle Anschlagen von Glocken in örtlich überlieferten, festgelegten Rhythmen. Dies steht im Gegensatz zum herkömmlichen Läuten der Glocke durch Schwingen. Die Melodien, die mit der Anzahl der vorhandenen Glocken variieren, werden mit Hilfe der Klöppel erzeugt. Dabei werden die Klöppel über Seilzüge per Hand oder Fuß gegen den Schlagring, der dicksten Stelle der Glocke, geschlagen. (Wikipedia)